Clémentine Deliss

Dr. Clémentine Deliss, Direktorin des Weltkulturen Museums in Frankfurt am Main.

Studium der Ethnologie und Gegenwartskunst in Wien, Paris und London. Promotion an der University of London über die Beziehung zwischen ethnografischen Sammlungen und dem Aufbau des Musée de L’Homme Paris. 1992 -1995:  Künstlerische Leiterin von „africa95“, einem Festival der Royal Academy of Arts mit über 60 Institutionen aus Großbritannien, das afrikanische Künstler, Musiker, Filmemacher sowie Schriftsteller zusammenbrachte. 1998 - 1999 Gastprofessur an der Städelschule in Frankfurt. 2003 – 2010 Leitung des wissenschaftlichen Langzeit-Projekts „Future Academy“ in Edinburgh, einem internationalen Kunstlabor zur Erforschung und Entwicklung neue interdisziplinäre Formen zukünftiger Kunstinstitutionen.

Leitung von Festivals, internationalen Ausstellungen und Forschungsprojekten mit Schwerpunktpunkt auf Interpretation und Vermittlung von Kunst und Ethnologie. Beraterin für zahlreiche europäische und afrikanische Ministerien, Gremien und Kommissionen tätig, u.a.  für das französische und das senegalesische Kulturministerium und die Europäische Kommission. Gastdozenturen, Thinktanks zur interkulturellen Situation der Gegenwartskunst und Ausstellungsvorhaben führten sie u.a. nach Dakar, Chicago, Melbourne, Mumbai, Tokio, Wien und Paris. Publikationen: u.a. interkulturellen Publikationsreihe „Metronome“, präsentiert auf der documenta Kassel (10 und 12).

AKTUELL

Ausstellung + Workshop „Vom Zeigen und Schauen – Objekt-, Display- und Reisefotografie im Grassi Museum für Völkerkunde“


9. Februar - 26. März 2017


Eine Kooperation des GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig und des Masterstudiengangs Kulturen des Kuratorischen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.


http://vomzeigenundschauen.de